Veranstaltungshinweis: „Epidemien und Pandemien als unkalkulierbares Risiko? Gesundheit und Sicherheit in einer vernetzten Welt“

2016, Institut für Politische Wissenschaft Heidelberg

(Anmeldefrist: 15. August)

Der achte HDiS widmet sich dem hochrelevanten Feld der globalen Bedrohung durch Epidemien und Pandemien. Die Ebola-Krise in Westafrika und der Zika-Virus in Südamerika führten uns zuletzt vor Augen, dass mit gesundheitlichen Krisen weiterhin jederzeit zu rechnen ist und der Zusammenhang von gesundheits- und sicherheitspolitischen Themen zukünftig noch stärker in den Blick genommen werden muss.

Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, sich in zwei Workshops intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen:

  1. Pandemien - Sicherheitspolitische Herausforderungen in einer globalisierten Welt, Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Hein / Dr. Christian Kleine
  2. Epidemien und Pandemien im Jahr 2030 ("Szenarienworkshop"), Leitung: Dr. Johannes Gabriel

Die globale Vernetzung führt im Falle von gesundheitlichen Krisen zu einer Entgrenzung des Risikoraums, wodurch die Komplexität von Problem und Lösung steigt und die Kalkulation von Risiken erschwert wird.  Die Bekämpfung eines grenzüberschreitenden Phänomens liegt in der Verantwortung oftmals überforderter Einzelstaaten mit begrenzten  Sicherheitsbudgets und -kapazitäten bei gleichzeitig steigenden gesellschaftlichen Erwartungen an die Sicherheit. Das Auftreten von Gesundheitskrisen setzt also Lösungen auf übergeordneten Ebenen voraus, wobei sowohl regionale Kooperationen als auch internationale Vereinbarungen und Organisationen gefordert sind und einen vernetzten Ansatz verfolgen müssen.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung (Frist: 15. August) finden Sie auf unserer Homepage sowie über Facebook:

http://www.fis-hd.de/heidelberger-dialog-2016/

http://www.fis-hd.de/heidelberger-dialog/anmeldung/

https://www.facebook.com/events/447018292140010/

Der HDiS 2016 möchte einen Beitrag dazu leisten, die Forschung und Arbeit auf diesem Feld weiter anzuregen und eine Brücke zwischen bisher nur getrennt voneinander wirkenden Disziplinen, wie der Medizin, der Krisenforschung, der Gesundheitspolitik und der internationalen Sicherheitspolitik, zu schlagen. Der HDiS bietet NachwuchswissenschaftlerInnen, Young Professionals, aber auch der interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich über innovative Methoden dem Thema zu nähern.

Gleichzeit ergeht bereits jetzt die herzliche Einladung zu unserer öffentlichen Podiumsdiskussion im Rahmen des HDiS: "Bereit für den Ernstfall? Eine Bilanz des deutschen Engagements in der Ebola-Krise" (28.10.2016)

  • Prof. Dr. Ilona Kickbusch (Moderation, WHO, inzwischen selbstständig),
  • Annette Widmann-Mauz MdB (Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium),
  • Dr. Christian Kleine (Ärzte ohne Grenzen),
  • Oberfeldveterinärin Dr. Katalyn Roßmann (Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr).

3 Kommentare

  1. nicht zu vergessen der „bird flu Virus“ der vor allem in china präsent war. Vielen Dank für den guten Artikel

  2. Wäre eine interessante Veranstaltung gewesen aber der 15. August ist ja schon lange (leider) vorbei.

  3. nehmt ihr da vielleicht bei der nächsten Veranstaltung auch Bezug auf Yemen? ist ja gerade aktuell!

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