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Wissenschaftliches Bloggen ist, gerade in Deutschland, nicht immer einfach. Mal fehlt es an „Grundoffenheit“ gegenüber offenen Formaten, dann wiederum ist „populärwissenschaftliches Bloggen“ nicht gut angesehen. Maximilian Steinbeis hingegen hat als Rechtswissenschaftler und Journalist ein Blog auf die Beine gestellt, das die wissenschaftliche Bloglandschaft Deutschlands bereichert und andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf das Format Blog aufmerksam macht. Sein Verfassungsblog, den Steinbeis in Kooperation mit dem Forschungsverbund zur Rechtskultur “Recht im Kontext” betreibt, wird nun sogar zum kommunikativen Versuchslabor des Forschungsprojekts „Verfassungsblog: Perspektiven der Wissenschaftskommunikation in der Rechtswissenschaft“. Grund genug, uns mit ihm über all diese Fragen zu unterhalten.

Matthias FrommMatthias Fromm lebt, studiert und arbeitet in Berlin und zu einem nicht geringen Teil im Internet. Beruflich beschäftigt er sich vor allem mit dem Einsatz von Medientechnologien im Bildungssektor und der Kommunikation in den Bereichen IT und Wissenschaft. Privat bloggt und podcastet er neben Wissenschaftskommunikation über verschiedenste andere Themen, seit Januar diesen Jahres betreibt er zum Beispiel das Open Science Radio. Wir sprachen mit ihm über seine Erfahrungen mit dem Wissenschaftsbloggen, Open Science und Wissenschafts-Crowdfunding.

Our most recent podcast: We were able to talk to the Japanese cultural anthropologist Mihara Ryôtarô while he visited Frankfurt in July for a talk on the Coool Japan Initiative [link]. As we have written on K-Pop in the past, we were very interested to talk about this kind of export promotion of cultural goods as a foreign policy strategy: Do export subsidies of J-Pop artifacts really promote Japanese soft power in the region? What are the dangers of promoting certain images of Japanese-ness? And is fried sushi really cool?

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Mihara Ryôtarô Interview

Mihara Ryôtarô talking with Philipp Offermann and Martin Schmetz (from left to right)

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Sherief Gaber is a researcher in issues related to the right to the city and socially just cities and a member of the Mosireen Independent Media Collective in Cairo. Mosireen documented the protests during the ‚Egyptian revolution‘.

At a conference in Berlin you said the internet’s influence on the protests and revolution in Egypt was overrated. How would you describe its impact and why do you think others exaggerate it?

There’s a great many people out there who want to believe that the internet and social media tools caused the revolution, I think because it allows one to paint a picture that’s familiar, accessible and unthreatening to audiences without context or understanding of Egypt or similar social struggles elsewhere. I think that because people were writing about or posting updates regarding the ongoing events during the 18 days in 2011 using Facebook, twitter, and the like, it allowed journalists an easy way to project understanding of events, and sympathetic, largely middle class protagonists to be seen as the centre of those events.

Unser erster Podcast im Jahr 2013: Wir sprechen mit Juli Zeh, die nicht nur eine profilierte Roman-und Sachbuchautorin ist, sondern die sich als Juristin auch intensiv zu sicherheitspolitische Fragen engagiert. Wir sprechen mit ihr unter anderem über Themen aus ihrem Buch Angriff auf die Freiheit (2009, mit Ilija Trojanow), die Privatsphäre im Internet, biologistische Metaphern in Gefahrenerzählungen, über die Erzählbarkeit von Nicht-Ereignissen, den Wandel der Sicherheitskultur seit dem Kalten Krieg und die Verbesserungsmöglichkeiten demokratischer Sicherheitspolitik.

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Das Gespräch mit Juli Zeh führten Valentin Rauer und Philipp Offermann

Japheth Omojuwa is the Editor of AfricanLiberty.org for Atlas Economic Research Institute United States and also founder and curator of www.omojuwa.com, one of the most popular web pages in Nigeria. As a crucial part of the Occupy Nigeria movement, Japheth consults for local and international organisations and, with well over 42,000 followers on Twitter, has a significant influence on young people. Japheth is a member of the World Economic Forum’s Global Shapers and well published in local and international media. Currently, he is working on the Green Deal Nigeria project: this is how I got to know him on a panel discussion at the Heinricht-Böll-Stiftung in Berlin, and Japheth immediately agreed to answer some questions for our Blog.

Markus Beckedahl bloggt auf netzpolitik.org über den politischen Umgang mit dem Internet und über die Änderungen, die Politik durch das Internet erfährt. Ich sprach mit ihm über Teilmengen von Sicherheits- und Netzpolitik, über die Art des Umgangs mit neuen Technologien in Deutschland und über Drohnen. Das Schluss-Statement thematisiert Cyber War, als Begriff, militärische Strategie und Zukunftsprognose.

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Das Interview führte Andrea Jonjic.

filmAm Rande der Tagung „Der verunsicherte Staat“ hatten wir die Möglichkeit, mit Myriam Dunn Cavelty zu sprechen, einer führenden Expertin der Internationalen Beziehungen zum Thema der cyber security.

Zuerst baten wir um eine Einschätzung zum sehr ambivalenten Begriff des cyber war: Hat es einen solchen Krieg überhaupt schon mal gegeben, oder ist das nicht eher etwas, was in Zukunft eintreten könnte?

filmAuch Christoph Bieber, Professor an der Universität Duisburg-Essen, gab uns am Rande der Podiumsdiskussion ein kurzes Interview. Ist WikiLeaks als erste staatenlose Nachrichtenorganisation zu bezeichnen? Wie ist es um die jeweilige Ethik eines Lecks bestellt? Regulation scheint im digitalen Zeitalter jedenfalls höchst unwahrscheinlich.

filmVor der Podiumsdiskussion In doubt we publish: Wikileaks as a threat to diplomacy and democracy? am 9. November 2011 haben wir Guido Strack vor die Kamera bekommen. Im folgenden Video spricht er über den Unterschied von leaking und whistleblowing, auch in Sachen Schutzbedürftigkeit von Informanten. Und ist Diplomatie eigentlich als Kartenspiel oder als Schachspiel zu begreifen?

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