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	<title>sicherheitspolitik-blog.de</title>
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	<description>Blog zur Sicherheitspolitik</description>
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		<title>Resilienz und Bevölkerungsschutz – eine Frage des Selbstschutzes?!</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Julia Mayer Das Thema Resilienz gewinnt in zahlreichen wissenschaftlichen und politischen Debatten immer weiter an Bedeutung, so auch im Bereich Bevölkerungsschutz. Deutet man Resilienz als Widerstandsfähigkeit einer Gesellschaft gegenüber Katastrophenrisiken, liegt der Zusammenhang zwischen Bevölkerungsschutz und Resilienz auf der Hand. Eine resiliente Bevölkerung trägt – in Verbindung mit weiteren Kernelementen – erheblich dazu bei, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Julia Mayer</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3929" style="padding-right: 5px" alt="Das Konzept der Resilienz" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/04/broken_window_klein.png" width="120" height="120" /><div class="woo-sc-box note  rounded full">Teil V unserer Artikelserie zum Konzept der <a title="Konzept der Resilienz in der Sicherheitsforschung" href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/fokus/konzept-der-resilienz/">Resilienz in der Sicherheitsforschung</a></div>Das Thema Resilienz gewinnt in zahlreichen wissenschaftlichen und politischen Debatten immer weiter an Bedeutung, so auch im Bereich Bevölkerungsschutz. Deutet man Resilienz als Widerstandsfähigkeit einer Gesellschaft gegenüber Katastrophenrisiken, liegt der Zusammenhang zwischen Bevölkerungsschutz und Resilienz auf der Hand. Eine resiliente Bevölkerung trägt – in Verbindung mit weiteren Kernelementen – erheblich dazu bei, Risiken zu minimieren und Schadensereignisse erfolgreich zu meistern. Unstrittig ist ebenfalls, dass der Aufbau und die Stärkung einer resilienten Gesellschaft übergeordnetes Ziel staatlichen Handelns im Bevölkerungsschutz ist. <span id="more-4399"></span></p>
<p>Weniger eindeutig ist die Frage, wie Resilienz aufgebaut und in den verschiedenen Kernelementen – Bevölkerung, Kritische Infrastrukturen, Stadtplanung, Krisenmanagement – verankert werden kann. Hierzu ist nicht nur eine enge Kooperation und ein fachlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis geboten, vielmehr sind die Bevölkerungsschützer darauf angewiesen, von Wissenschaft und Forschung praktikable Konzepte und Lösungen angeboten zu bekommen, wie Resilienz operationalisierbar ist, also wie ein schlüssiges und vor allem handhabbares Resilienzkonzept in konkrete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einfließen kann.</p>
<p>Kernelement einer resilienten Gesellschaft sind die Bürgerinnen und Bürger als Individuen und in gestärkten Gemeinschaften. Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit werden damit zu entscheidenden Variablen für eine widerstandsfähige und damit resiliente Gesellschaft. Diese individuelle oder persönliche Notfallvorsorge, die Kenntnisse des Eigenschutzes vor Gefahren ebenso umfasst, wie Kenntnisse der medizinischen Ersten Hilfe und vorsorgende Maßnahmen zum Zweck der Notversorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Energie, gewährleisten ein Überleben in Extremsituationen. Darüber hinaus schafft persönliche Notfallvorsorge zusätzliche Ressourcen bei professionellen und ehrenamtlichen Einsatzkontingenten. Eine durch Selbsthilfe- und Selbstschutz gestärkte Gesellschaft setzt eine entsprechende in der Gesellschaft verankerte und gelebte Kultur voraus. Eine solche Kultur kann nicht Top-Down implementiert werden, vielmehr muss sie über Einstellungen und Haltungen von Individuen wachsen. Ein Ansatzpunkt hierfür sind Konzepte für resiliente Gemeinschaften <em>(Community Resilience)</em> wie sie bereits insbesondere in angelsächsischen Ländern angewendet werden. Wirksame Mittel, um diese kulturelle Veränderung von staatlicher Seite aus zu fördern, ist die Entwicklung von Konzepten und Angeboten, den gesellschaftlichen Umgang mit Risiken, Selbstschutz und Selbsthilfe bereits in den Vorschulen und Schulen zu thematisieren. Darüber hinaus braucht es Aus-, Fort-, und Weiterbildungsangebote sowie Trainings für Erwachsene beispielsweise in Erster Hilfe. Bürgerinnen und Bürger sind also das zentrale Element der resilienten Gesellschaft. Mit der Betonung von Selbstschutz und Selbsthilfefähigkeit stiehlt sich nicht etwa der Staat aus seiner Schutzverantwortung, vielmehr steigt der Anspruch an staatliche Koordinierungsaktivitäten zwischen den verschiedenen Akteuren und Ebenen, die eben durch Stärkung von Selbstschutz und Selbsthilfe eine resiliente Gesellschaft gegenüber Risiken fordern und fördern.</p>
<p>Die vieldiskutierte Frage nach dem Mehrwert oder dem „Neuen“ im Konzept der Resilienz ist – betrachtet man die konkrete Ebene der Operationalisierung und Anwendung – eher zweitrangig, denn so war es auch schon vor der „Resilienz-Mode“ das Ziel eine widerstandsfähige Bevölkerung zu stärken und vor Katastrophenfolgen zu schützen. Dennoch eröffnet die aktuelle Debatte die Möglichkeit, den Blick für den Bevölkerungsschutz noch einmal zu fokussieren, die Bevölkerung als Akteur noch ernster zu nehmen und die Zivilgesellschaft zu stärken. Wenn dies ein Nebeneffekt der aktuellen Debatte ist, dann ist sie schon jetzt erfolgreich gewesen.
</p>
<div class="woo-sc-box info  rounded full">Logo: CC BY-NC-SA 2.0 by <a title="flickr" href="http://www.flickr.com/photos/didmyself/4693621553/" target="_blank">Daniel Kulinski</a></div>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/1a16753e83fe4bde9bf38703f3b33bd3" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		<title>Heute: Jahreskonferenz des Sicherheitskulturprojekts</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/14/heute-jahreskonferenz-des-sicherheitskulturprojekts/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 05:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seditioni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wissenschaft und Politik die dritte Jahreskonferenz des Forschungsprojektes &#8216;Sicherheitskultur im Wandel&#8216; statt, das, wie auch das Sipoblog, an der Professur für Internationale Organisation von Christopher Daase an der Universität Frankfurt angesiedelt ist. Diskutiert werden auf der Tagung Optionen und Strategien, mit konkurrierenden sicherheitspolitischen Anforderungen umzugehen und unter Bedingungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/05/siku.jpg"><img class="alignleft  wp-image-4390" alt="siku" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/05/siku.jpg" width="176" height="118" /></a>Heute findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wissenschaft und Politik die dritte Jahreskonferenz des Forschungsprojektes &#8216;<a href="http://www.sicherheitskultur.org/de/veranstaltungen/der-wandel-der-sicherheitskultur.html" target="_blank">Sicherheitskultur im Wandel</a>&#8216; statt, das, wie auch das Sipoblog, an der Professur für Internationale Organisation von Christopher Daase an der Universität Frankfurt angesiedelt ist. Diskutiert werden auf der Tagung Optionen und Strategien, mit konkurrierenden sicherheitspolitischen Anforderungen umzugehen und unter Bedingungen der Ungewissheit politische Entscheidungen zu treffen. In vier Panels werden Aspekte des sicherheitskulturellen Wandels kurz und prägnant präsentiert, von Experten aus Politik, Wissenschaft und Medien kommentiert und anschließend im Plenum diskutiert. Das Programm findet sich <a href="http://www.sicherheitskultur.org/de/veranstaltungen/der-wandel-der-sicherheitskultur/programm.html" target="_blank">hier</a>. Unter dem Hashtag <a href="https://twitter.com/search?q=%23siku13&amp;src=typd" target="_blank">#siku13</a> wird getwittert, Aufnahmen wird es leider keine geben.</p>
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		<title>Video zur Podiumsdiskussion auf der re:publica</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/13/video-zur-podiumsdiskussion-auf-der-republica/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seditioni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche berichtete ich von einer Diskussionsrunde auf der Berliner re:publica Konferenz, die sich mit Kommunikation, Finanzierung und Ort von Wissenschaft auseinandersetzte &#8211; &#8220;Wissenschaft und Partizipation auf der republica: Tanz deine Doktorarbeit!&#8220;. Nun ist auch die Aufzeichnung online:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche berichtete ich von einer Diskussionsrunde auf der Berliner re:publica Konferenz, die sich mit Kommunikation, Finanzierung und Ort von Wissenschaft auseinandersetzte &#8211; &#8220;<a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/08/wissenschaft-und-partizipation-auf-der-republica-tanz-deine-doktorarbeit/" target="_blank">Wissenschaft und Partizipation auf der republica: Tanz deine Doktorarbeit!</a>&#8220;. Nun ist auch die Aufzeichnung online:</p>
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		<title>Whose resilience is it anyway?</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/10/resilienz-davey-wootton/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[by Andrew B. Wootton and Caroline L. Davey What&#8217;s in a word&#8230; &#8216;Resilience&#8217; is a term currently much mentioned, but as a concept presently poorly defined. It has historically been linked with a number of fields of knowledge—from metallurgy to psychology to ecology. However, its recent adoption by the security community raises a number of [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>by Andrew B. Wootton and Caroline L. Davey</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3929" style="padding-right: 5px" alt="Das Konzept der Resilienz" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/04/broken_window_klein.png" width="120" height="120" /><div class="woo-sc-box note  rounded full">Teil IV unserer Artikelserie zum Konzept der <a title="Konzept der Resilienz in der Sicherheitsforschung" href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/fokus/konzept-der-resilienz/">Resilienz in der Sicherheitsforschung</a></div></p>
<p>What&#8217;s in a word&#8230;<br />
&#8216;Resilience&#8217; is a term currently much mentioned, but as a concept presently poorly defined. It has historically been linked with a number of fields of knowledge—from metallurgy to psychology to ecology. However, its recent adoption by the security community raises a number of issues.<span id="more-4374"></span> </p>
<p>There are some basic questions around the definition of the term. For example, is resilience an &#8216;ability&#8217; to be improved, or is it the desired output? Is it a process or a goal? Precisely who or what must be resilient? Can &#8216;resilience&#8217; be said to be good or bad, or is it merely the subject of a value judgement made in light of its context? For example, capitalism has (so far) been resilient in the face of a global economic crisis—this resilience of capitalism we might classify as &#8216;good&#8217;. But aren&#8217;t our current sustainability problems due in part to the &#8216;resilient&#8217; nature of capitalism? (i.e. its resistance to change in the face of ecological crises). So the same &#8216;resilient&#8217; nature of capitalism might also be classified as &#8216;bad&#8217;.</p>
<p>Clearly, resilience is more complex that the word implies. Rather than some value-free, ideal end state, it appears to be the result of a complex set of characteristics that has the potential to both solve and cause problems. The term is used in very different ways by different disciplines and interest groups. We suggest that the political agenda of those using the term needs to be understood to make any value judgement. In the security field, the danger is that the cry for resilience is simply another attempt to foster the perception of living in a permanent state of conflict. This heightens popular fear, and supports the allocation of limited resources to a technology-oriented security industry.</p>
<p>Good design = resilience? (in a good way)</p>
<p>But in the final analysis, isn&#8217;t resilience simply about good design (if good design can be said to be simple)? Understanding the requirements, the context, the potential problems and the desired outcomes, and embodying these within a design will make for a solution that is inherently resilient. Total resilience is not only impossible, but also potentially undesirable. The impact of including resilience measures with negative consequences—such as reduced quality of life or excess cost of ownership—may result in the solution failing. It seems that the concept of resilience is wrapped up with good design.</p>
<p>Good design is naturally human-centred and works across stakeholder groups—whether this is the design of products, places, systems or services. Good design stands the test of time, with resilience merely one outcome of an insightful and well-executed design process. At the end of the day, total resilience in security terms may be a utopian dream the achievement of which involves not only benefits, but real human costs.</p>
<div class="woo-sc-box info  rounded full">Logo: CC BY-NC-SA 2.0 by <a title="flickr" href="http://www.flickr.com/photos/didmyself/4693621553/" target="_blank">Daniel Kulinski</a></div>
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		<title>Wissenschaft und Partizipation auf der republica: Tanz deine Doktorarbeit!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seditioni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Andrea Jonjic Diese Woche findet in Berlin die re:publica 2013 statt, eine internationale Konferenz auf der ein weit gefasstes Spektrum von politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen thematisiert wird. Besonders erfreulich ist die Entwicklung hin zu einer Reihe von Vorträgen, Workshops und Diskussionen zu Open Science &#8211; der Öffnung von Wissenschaft für Gesellschaft und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Andrea Jonjic</em></p>
<p><a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/05/rp13.jpg"><img src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/05/rp13.jpg" alt="rp13" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-4368" /></a>
</p>
<p>Diese Woche findet in Berlin die <a href="http://re-publica.de/" target="_blank">re:publica 2013</a> statt, eine internationale Konferenz auf der ein weit gefasstes Spektrum von politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen thematisiert wird. Besonders erfreulich ist die Entwicklung hin zu einer Reihe von Vorträgen, Workshops und Diskussionen zu <em>Open Science</em> &#8211; der Öffnung von Wissenschaft für Gesellschaft und Medien, der Wissenschaftskommunikation und nicht zuletzt Themen wie Open Access. So fand gestern u.a. die Podiumsdikussion <strong><a href="http://re-publica.de/sessions/side-out-science" target="_blank">IN, SIDE, OUT of SCIENCE</a></strong> statt, bei der sich Solveig Wehking von der Fraunhofer-Gesellschaft, Wissenschaftsjournalist Lars Fischer und Klimatologe Anders Levermann moderiert von Ruth Schöllhammer mit Kommunikation, Finanzierung und Ort von Wissenschaft auseinandersetzten. Ihr Fazit: Experimente wagen!<span id="more-4349"></span></p>
<p><strong>Kommunikation</strong></p>
<p>Lars Fischer betreut die Blogplattform <a href="http://www.scilogs.de/" target="_blank">SciLogs.de</a> und ist seit 2010 Redakteur bei <a href="http://www.spektrum.de/" target="_blank">spektrum.de</a>. Er, als Wissenschaftsjournalist, sieht zwar ein starkes Interesse darin, Wissenschaft an die Gesellschaft zu tragen, welches ihn mit Institutionen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verbindet &#8211; jedoch seien die Akteure in diesem &#8220;Kommunikations-Block&#8221; noch zu stark vermischt. Wissenschaftsjournalismus sei auch für eine Vermittlung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zuständig. Dennoch rät er jeder Forscherin und jedem Forscher, sich selbst an neuen Medienformaten und offenen Lizenzen zu versuchen. Nach Solveig Wehking, die wissenschaftliche Mitarbeiterin <a href="http://www.fraunhofer.de/" target="_blank">an der Fraunhofer-Gesellschaft</a> ist, ist es jedoch für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schwierig, direkt mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren und in Social Media Kanälen Gesicht zu zeigen. Wehking und auch Anders Levermann, der am <a href="http://www.pik-potsdam.de/pik-startseite" target="_blank">Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung</a> arbeitet, beobachten in der deutschen Wissenschaftsszene vor allem im Gegensatz zur amerikanischen eine starke Zurückhaltung gegenüber dem Bloggen &#8211; etwas, worüber ich <a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2012/05/07/blog-probleme-und-die-rp12/" target="_blank">auch letztes Jahr von der republica geschrieben hatte</a> und das auch <a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/02/11/blogging-tagung-rkb13/" target="_blank">auf anderen Tagungen immer wieder deutlich wurde</a>. Populärwissenschaftliches Bloggen sei nicht gern gesehen, so Levermann. Stattdessen werde die Peer-Review durch bloggen umgangen und dieses Fehlen der wissenschaftlichen Selbstkontrolle könne schwerwiegende Folgen haben. Ich erinnere mich <a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/02/11/blogging-tagung-rkb13/" target="_blank">an die Geschichtswissenschaft-Tagung im Februar</a>:</p>
<blockquote>
<p>Das flüchtige Element des Bloggens kombiniert mit der ewigen Unfertigkeit eingestellter Artikel sorge dafür, dass wissenschaftliche Präzision verloren geht, so der Tenor.</p>
</blockquote>
<p>Doch das Wissenschaftsbild ist im Umbruch, so Levermann, und es werde schon viel mehr mit Medien kommuniziert als noch vor wenigen Jahren. Umso wichtiger werde daher der Wissenschaftsjournalismus, der zwischen beiden Seiten vermittelt und übersetzt.</p>
<p><strong>Finanzierung</strong></p>
<p>Zur Frage der Finanzierung von Wissenschaft brachte Levermann ein aktuelles Beispiel ein: So habe sich bei einem Projekt an dem er mitarbeitet die Evaluierung der EU zu 50 Prozent danach gerichtet, wie die Ergebnisse der Forschung an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Hier scheiden sich die Geister dann: Während Fischer eine &#8220;Nutzwertfalle&#8221; für die Wissenschaft sieht und fordert, bei der Finanzierung weg von einer Rechtfertigungspflicht für Forschung zu kommen, sieht Wehking die Politik unter Legitimationsdruck: schließlich müssten die Mittel irgendwie auf Forschungsfelder und -projekte verteilt werden, und da sei es die Aufgabe für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Themen zu promoten. Einig sind sich die drei Panelisten jedoch darin, dass Wissenschaft eine kulturelle Leistung darstellt und aus diesem Grund in die Welt getragen werden <span style="text-decoration: underline">muss</span>.</p>
<p> Wichtig sei daher, dass sich Forschende Gedanken darüber machen, welche Formate geeignet sein könnten um ihre Themen zu präsentieren und sie für Partizipation zu öffnen &#8211; schließlich können durch das Bloggen und die Partizipationsmöglichkeit dort auch neue Forschungsideen erschlossen werden.</p>
<p>Auf Crowdfunding als Möglichkeit der Finanzierung von Wissenschaft reagierte Lars Fischer mit einem &#8220;Jein&#8221;. Das eigne sich eher  für kleine Projekte, die &#8220;irgendwie sexy sind&#8221; &#8211; das bedeutet laut Fischer, dass das Projektthema entweder mit niedlichen Tieren zu tun hat oder medial stark aufgegriffen wird. Wehking sieht in Crowdfundingplattformen wie <a href="http://www.sciencestarter.de/" target="_blank">Sciencestarter</a> ebenfalls eher eine Chance für kleinere Projekte, aber auch exotische, wenn sie denn interessant präsentiert werden. Levermann, der in der Diskussion immer wieder eine skeptische Haltung annahm, warf auch hier ein Beispiel (mit niedlichen Tieren) in den Raum: So wisse man mehr über die Pinguine in der Antarktis als über den Eisfluss &#8211; und es bleibe zu klären, ob das wünschenswert ist.</p>
<p><strong>Ort von Forschung</strong><br />
Das Internet birgt die Möglichkeit, den Ort des Geschehens von Forschung für die Welt zu öffnen. Doch können &#8220;die Massen&#8221; mobilisiert werden, Daten zu generieren? Levermann, aus Sicht des Wissenschaftlers, sieht bei der Beteiligung von Laien das Risiko fehlender Kontrollmechanismen. Schließlich stecke niemand mehr hinter den Daten, der etwas so wichtiges wie seine oder ihre Reputation verlieren könne. Wie also könnten Daten durch eine solche Zusammenarbeit verifiziert werden? Fischer sieht die Partizipation von Laien hingegen als Erweiterung des wissenschaftsjournalistischen Horizonts, und er selbst wäre dann nicht mehr Vermittler zwischen Wissenschaft und Publikum, sondern Beobachter und kritischer Kommentator. Solveig Wehking rudert hier zurück und erinnert daran, das erst Strukturen etabliert werden müssen, in denen eine solche gemeinsame Arbeit stattfinden kann und die das Interesse der Öffentlichkeit wecken. Sie erlebe beim Blog der Frauenhofer-Gesellschaft bisher eher, dass das Kommentieren bereits eine hohe erste Hürde darstellt. </p>
<p>Aus dem Publikum kamen noch einige Stimmen, die u.a. darauf hinwiesen, die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit nicht als Gegensatz darzustellen, und &#8216;Laien&#8217; lieber als &#8216;Informanten&#8217; zu sehen. Petra Sitte, Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke wies noch einmal darauf hin, dass sich Forschung immer auch mit ihren sozialen Konsequenzen auseinandersetzen müsse und gesellschaftliche Partizipation daher umso wichtiger sei. Zum Schluss führte Levermann aus, dass nicht unbedingt interessant sei, worüber gerade geforscht wird, sondern vielmehr wie. Die Arbeitsweise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sei das eigentlich interessante, das es zu vermittelt gilt. Daher solle unbedingt mit Formaten experementiert werden, und wenn das auch heißt, die eigene Doktorarbeit zu tanzen. </p>
<div class="woo-sc-box info  rounded full">Bild: CC BY-NC-SA 2.0 by <a href="http://www.flickr.com/photos/handlungsplan/6971558682/" target="_blank">Markus Kraxner</a></div>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/1a16753e83fe4bde9bf38703f3b33bd3" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellenanzeigen Mai 1/2013</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/07/stellenanzeigen-mai-12013/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenangebote]]></category>
		<category><![CDATA[IB]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sicherheitspolitik-blog.de/?p=4342</guid>
		<description><![CDATA[Der erste Teil unserer Sammlung an relevanten akademischen Stellenanzeigen der Bereiche Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik aus dem Mai 2013. &#160; Deutschland/ Österreich/ Schweiz: Ausschreibung Professur Internationale Beziehungen/ Außenpolitik; Trier Deadline: 14.06.2013 Zur Webseite des Angebots (PDF) EZ-Traineestelle der GIZ im Bereich Hochschulbildung; Deutschland, Äthiopien, Addis Ababa Deadline: 9.05.2013 Zur Webseite des Angebots Finanzreferent &#8211; Werkstatt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/02/now_hiring_teaser.jpg"><img src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/02/now_hiring_teaser.jpg" alt="Now Hiring" width="120" height="120" class="alignleft size-full wp-image-3694" /></a>Der erste Teil unserer Sammlung an relevanten akademischen Stellenanzeigen der Bereiche Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik aus dem Mai 2013.<span id="more-4342"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutschland/ Österreich/ Schweiz:</strong></p>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Ausschreibung Professur Internationale Beziehungen/ Außenpolitik; Trier</strong><br />
<em>Deadline: 14.06.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.uni-trier.de/fileadmin/organisation/ABT3/Stellen_Professoren/P9_13_W3_Professur_FBIII_Politikw.pdf" target="_blank">Zur Webseite des Angebots (PDF)</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id9548"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id9548" class="collapseomatic_content ">Die/der Stelleninhaber/in soll Aufgaben in Forschung und Lehre im Bereich der Internationalen Beziehungen und der Außenpolitikanalyse wahrnehmen und die Teildisziplin breit vertreten. Ein Forschungsschwerpunkt im Bereich praxisorientierter Fragen der internationalen Wirtschafts- und Handelspolitik und/oder der deutschen Außenwirtschaftspolitik ist erwünscht. Internationale Vernetzung und Publikationstätigkeit sowie Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung werden erwartet.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>EZ-Traineestelle der GIZ im Bereich Hochschulbildung; Deutschland, Äthiopien, Addis Ababa</strong><br />
<em>Deadline: 9.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id2537"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id2537" class="collapseomatic_content ">Stellenausschreibung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH<br />
- Trainee in der Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Hochschulbildung</p>
<p>Tätigkeitsfeld:<br />
Das EZ-Traineeprogramm orientiert sich an den inhaltlichen Schwerpunkten und dem zukünftigen Personalbedarf der Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Das Portfolio im Bereich „Bildung“ hat in den letzten Jahren überproportional zugenommen. Die Nachfrage nach hochrangiger Beratung im Sektor, insbesondere im Subsektor Hochschulbildung, nimmt weiter zu. Um künftige Engpässe in der Besetzung von Positionen mit Auftragsverantwortung zu vermeiden, sollte in den Themen Bildungssektorplanung, Stakeholder Dialog im Bildungssektor, Kapazitätsentwicklung, Qualitätssicherung der Lehre und Curriculumentwicklung gezielt Führungsnachwuchs aufgebaut werden.</p>
<p>Aufgaben</p>
<p>Ausbildungsdurchführung:<br />
Als EZ-Trainee lernen Sie die EZ aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Das EZ-Traineeprogramm verläuft nach einem standardisierten Aufbau. Sie starten mit einer zweimonatigen Vorbereitung in Eschborn und Bonn. Der zwölfmonatige Auslandseinsatz in Äthiopien beginnt mit dem neunmonatigen Einsatz im Programm „Kapazitätsaufbau im Bildungswesen“. Dieser Einsatz ist verknüpft mit einem dreimonatigem Einsatz bei einer deutschen oder internationalen EZ-Organisation im Kontext zu dem Vorhaben z.B. bei der Weltbank oder der EU-Vertretung. Mit dem dreimonatigen Einsatz im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Bonn oder Berlin schließen Sie Ihre Ausbildung ab.</p>
<p>Ausbildungsziel:<br />
Sie erlangen umfassende Kenntnisse in Bezug auf das Management von komplexen Bildungsprogrammen. Die Fachberatung im Bereich der Hochschulbildung, insbesondere im Bereich Hochschuldidaktik sowie der Bildungssektorplanung und –reform sind ebenfalls Schwerpunkte Ihrer Ausbildung. Ihnen sind Erfolgsfaktoren und Instrumente wirkungsorientierter Bildungsvorhaben und Bildungssektorplanung bekannt. Sie haben Ihre Kenntnisse über Ansätze und Diskurse internationaler EZ-Organisationen im Bildungssektor erweitert. Wesentliche Aufgaben der Steuerung und Entwicklung von EZ-Bildungsvorhaben im Partnerdialog sind Ihnen vertraut und Sie verfügen über Beratungserfahrung im Bereich der Bildungssektorreform auf dem Gebiet der Verbesserung von Bildungsqualität.</p>
<p>Ausbildungsschwerpunkt:<br />
Im Zentrum Ihrer fachlichen Ausbildung steht die entwicklungspolitische Zusammenarbeit und die praktische und theoretische Erfahrungen im Bildungssektor mit Schwerpunkt Hochschulbildung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die gestaltende Mitarbeit bei der Fachberatung im Bereich der Hochschuldidaktik. Sie entwickeln zudem Fähigkeiten im Projekt-/Programm-Management.</p>
<p>Anforderungen:<br />
Sie verfügen über ein Studium der Erziehungs-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften. Grundlegendes entwicklungspolitisches Wissen (Millenium Development Goals, Paris Declaration, etc.) sowie Kenntnisse des Hochschulbildungssektors und des Bildungsmanagement oder der Bildungspolitik konnten Sie durch Praktika oder das Studium erwerben. Ebenso konnten Sie bereits notwendige Kenntnisse im Bereich des Projekt- und Bildungsmanagement sowie Kenntnisse der Entwicklungszusammenarbeit durch ein Praktikum erwerben. Wünschenswert sind erste praktische Erfahrungen in einem Entwicklungsland. Die sehr gute Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift setzen wir voraus. Kenntnisse in der französischen Sprache sind wünschenswert. Sie zeichnen sich durch hohe Kreativität, konstruktiv kritisches Denken und den Wunsch zu lernen aus. Von zentraler Wichtigkeit ist zudem die interkulturelle Sensibilität.</p>
<p>Einsatzzeitraum:<br />
17 Monate ab 01.06.2013</p>
<p>Unser Angebot:<br />
Perspektiven (berufliche Entwicklung nach der Trainee-Zeit)<br />
Es bestehen vielfältige Perspektiven bei der GIZ sowie anderen deutschen und multilateralen Organisationen im Sektor “Bildung“.</p>
<p>Traineevergütung 1.900,- € brutto/Monat</p>
<p>Kontakt:<br />
Caroline Neininger<br />
++49 &#8211; (0)6196 &#8211; 79 &#8211; 7509 (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag vormittags bis 13.30 Uhr)</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Finanzreferent &#8211; Werkstatt für Internationale Politik und Kultur; Hamburg</strong><br />
<em>Deadline: 12.05.2013</em></p>
<span class="collapseomatic " id="id1314"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id1314" class="collapseomatic_content ">Die W3 ist ein Bildungs- und Kulturzentrum rund um globale Gerechtigkeit. Zum Angebot gehört ein eigenes Programm mit Bildungs- und Kulturveranstaltungen sowie Raum für Initiativen und Vereine, die sich im Themenspektrum der globalen Gerechtigkeit wiederfinden. Mehr Infos unter www.werkstatt3.de</p>
<p>Zum 01.07.2013 sucht die W3 eine engagierte und erfahrene Persönlichkeit als Finanzreferent_in (20 Std./Wo)</p>
<p>Ihre Aufgaben umfassen im Wesentlichen folgende Bereiche:</p>
<ul>
<li>Projektmanagement</li>
<li>Projekt- und Finanzcontrolling</li>
<li>Antragswesen/Abrechnung von Zuwendungsmitteln, Berichterstellung</li>
<li>regelmäßige Erstellung von Kosten- und Finanzierungsplänen sowie Liquiditätskontrolle</li>
<li>allgemeine Aufgaben wie Mitwirkung bei der Qualitätsentwicklung und -sicherung, Erfolgskontrollen und Evaluation</li>
<li>allgemeines Rechnungswesen/Zahlungsverkehr</li>
</ul>
<p>Idealerweise bringen Sie folgende _Erfahrungen und Kenntnisse_ mit:</p>
<ul>
<li>Hochschulstudium (z.B. Betriebswirtschaftslehre) oder vergleichbare Qualifikationen oder kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung</li>
<li>einschlägige Erfahrungen im Zuwendungswesen (Landes- und Bundesebene)</li>
<li>einschlägige Erfahrungen in Budgetkalkulation, Finanz- und Projektcontrolling</li>
<li>Erfahrungen im Projektmanagement</li>
<li>sehr gute Kenntnisse bzw. Vertrautheit mit Office Anwendungen (insbes. Excel) und Lexware &#8211; Buchhaltungssoftware</li>
<li>Kommunikationsstärke und Lust auf Teamarbeit</li>
<li>Entscheidungskompetenz und Durchsetzungsvermögen</li>
<li>Flexibilität und Kreativität</li>
<li>Stressresistenz und Ausdauer</li>
</ul>
<p>Wenn Sie Interesse an den Themen der W3 haben, Ihre Kenntnisse gerne in einem engagierten Team einbringen möchten und kreativ und eigenverantwortlich mit Teameinbindung arbeiten möchten, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail bis zum 12.05.2013 an: demirbilek@werkstatt3.de.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Gießen</strong><br />
<em>Deadline: 24.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www1.uni-giessen.de/stellenmarkt/pdf/stelle0006747.pdf" target="_blank">Zur Webseite des Angebots (PDF)</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id88"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id88" class="collapseomatic_content ">Aufgaben: Eigene wissenschaftliche Weiterbildung; hochschuldidaktische Qualifizierung; wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre gem. §65 HHG, vor allem selbstständige Entwicklung von eigenen Drittmittelanträgen, Beratung und Betreuung von Studierenden, Mitwirkung in der universitären Selbstverwaltung sowie Übernahme von Lehraufgaben gemäß Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Hessen (insbesondere in den BA-, MA- und Lehramtsstudiengängen).</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Stellenausschreibung für Wissenschaftliche Mitarbeiter/in &#8211; Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik; Köln</strong><br />
<em>Deadline: 23.06.2013</em></p>
<span class="collapseomatic " id="id6755"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id6755" class="collapseomatic_content ">Am Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik der Universität zu Köln sind zum 01.10.2013 zwei halbe Stellen für eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Entgeltgruppe 13 TV-L) für 2 Jahre zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt jeweils 19,92 Stunden.</p>
<p>Wünschenswert ist ein sehr guter Hochschulabschluss in Politikwissenschaft, Regionalwissenschaft oder einer anderen Sozialwissenschaft (Diplom, Magister oder Master). Die Aufgaben bestehen in der allgemeinen Unterstützung von Forschung und Lehre.</p>
<p>Die Vorbereitung einer Promotion auf dieser Stelle ist ausdrücklich erwünscht und wird entsprechend gefördert.</p>
<p>Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.</p>
<p>Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 23.06.2013 an Herrn Prof. Dr. Thomas Jäger, Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik, Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen, Universität zu Köln, Gottfried-Keller-Str. 6, 50931 Köln. Wir bitten um elektronische Bewerbungen per  E-Mail an: sekretariat-jaeger@uni-koeln.de.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Institut für Sozialpolitik; Hannover</strong><br />
<em>Deadline: 5.06.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/wissenschaftliche_mitarbeiterin_wissenschaftlicher_mitarbeiter_87860.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id5771"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id5771" class="collapseomatic_content ">Am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover ist eine Stelle als<br />
<strong>Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter</strong><br />
(EntgGr.13 TV-L (FwN))<br />
ab sofort zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, eine Verlängerung ist möglich.</p>
<p>Aufgaben<br />
Von dem/der Bewerber/in wird erwartet, dass er/sie engagiert quantitativ orientierte Forschungsvorhaben in den Bereichen Wirtschaftstheorie, soziale Sicherung oder Finanzwissenschaft bearbeitet, sich an der Lehre der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät beteiligt sowie an der akademischen Selbstverwaltung mitwirkt. Die wissenschaftliche Weiterqualifizierung (z.B. Promotion) wird ausdrücklich unterstützt.</p>
<p>Einstellungsvoraussetzungen<br />
Voraussetzung für die Einstellung sind ein ausgeprägtes Interesse an theoretischen Fragestellungen der Finanzwissenschaft und der Sozialpolitik sowie ein Prädikatsexamen in einem quantitativ-formal orientierten Studiengang (Volkswirtschaftslehre, Mathematik etc.). Eine abgeschlossene Promotion zu einem verwandten Themengebiet ist von Vorteil, aber keinesfalls Voraussetzung. Erwartet werden die Fähigkeit zu formal-analytischem Denken sowie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaftstheorie, Sozialpolitik und Finanzwissenschaft.</p>
<p>Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.</p>
<p>Die Leibniz Universität Hannover will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.</p>
<p>Für Auskünfte steht Ihnen Andreas Wagener (wagener@sopo.uni-hannover.de) gern zur Verfügung.</p>
<p>Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (bevorzugt elektronisch) bis zum 05.06.2013 an:</p>
<p>Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover<br />
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät<br />
Institut für Sozialpolitik<br />
Herrn Prof. Dr. Andreas Wagener<br />
Königsworther Platz 1, 30167 Hannover<br />
E-Mail: sommer@sopo.uni-hannover.de<br />
www.uni-hannover.de/jobs<br />
</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Professur für Politikwissenschaft; Stuttgart</strong><br />
<em>Deadline: 14.06.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/w3-professur_fuer_politikwissenschaft_87620.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id6677"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id6677" class="collapseomatic_content ">Am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart ist zum 01.10.2014 eine<br />
<strong>W3-Professur für Politikwissenschaft</strong><br />
zu besetzen. Der/Die künftige Lehrstuhlinhaber/-in soll das Fach Politikwissenschaft in Lehre und Forschung breit vertreten und insbesondere auf den Gebieten Politische Theorie und empirische Demokratieforschung ausgewiesen sein. Bevorzugt werden Bewerber/-innen mit nachgewiesenen Forschungs- und Lehrerfahrungen im Bereich der Politischen Theorie, die eine systematische Verbindung von Demokratietheorie und empirischer Demokratieforschung vornehmen.<br />
</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Professur für Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik; Bochum</strong><br />
<em>Deadline: 30.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/w3-professur_87637.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id3957"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id3957" class="collapseomatic_content ">In der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum ist zum 1. Oktober 2013 eine W3-Professur für Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik zu besetzen.</p>
<p>Die zukünftige Stelleninhaberin/der zukünftige Stelleninhaber soll in Forschung und Lehre das Fachgebiet Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik vertreten. Erwünscht sind Kandidatinnen und Kandidaten mit einem angewandt-empirischen Forschungsschwerpunkt, vorzugsweise im Bereich Neuer Politischer Ökonomie oder Fiskal- und Steuerpolitik, und exzellenten Leistungen in der Forschung. Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers gehören Forschung und Lehre in Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>wiss. Mitarbeiter/in zur Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzepts &#8220;Gesellschaftliches Engagement&#8221;; Osnabrück</strong><br />
<em>Deadline: 17.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/wiss_mitarbeiter_in_87482.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id1915"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id1915" class="collapseomatic_content ">Die Hochschule Osnabrück steht in engem Austausch mit der Region und möchte aktiv zur Entwicklung einer nachhaltigen und sozialen Gesellschaft beitragen und das gesellschaftliche Engagement ihrer Studierenden sowie anderer Hochschulangehöriger fördern.</p>
<p>Zum weiteren Ausbau ihres gesellschaftlichen Engagements sucht die Hochschule Osnabrück zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n<br />
<strong>wiss. Mitarbeiter/in</strong><br />
zur Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzepts &#8220;Gesellschaftliches Engagement&#8221; als integrativer Bestandteil des Projektbüros im LearningCenter der Hochschule.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Professur auf Zeit (5 Jahre/tenure track) für Politische Ökonomie mit dem Schwerpunkt Ost- und Südosteuropa; München</strong><br />
<em>Deadline: 24.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/professur_w2_auf_zeit_5_jahre_tenure_track_fuer_politische_oekonomie_mit_dem_schwerpunkt_ost-_und_su_87493.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id8798"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id8798" class="collapseomatic_content ">An der Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine<br />
<strong>Professur (W2) auf Zeit (5 Jahre/tenure track) für Politische Ökonomie mit dem Schwerpunkt Ost- und Südosteuropa</strong><br />
zu besetzen.</p>
<p>Die Professur vertritt den Teilbereich (Vergleichende) Politische Ökonomie in Forschung und Lehre im Rahmen insbesondere der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien sowie des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft. Sie ist an der Schnittstelle von Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre bzw. Wirtschaftssoziologie angesiedelt. Der Stelleninhaber bzw. die Stelleninhaberin soll in der Analyse des Wandels postsozialistischer Gesellschaften unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Politik und Wirtschaft ausgewiesen sein. Erwartet wird, dass er bzw. sie theoriegeleitete Forschung mit einer (sub)regionalen Spezialisierung auf die Länder Ostmittel-, Südosteuropas und/oder die Nachfolgestaaten der Sowjetunion verbindet. Kenntnisse mindestens einer osteuropäischen Sprache und eine gute nationale und internationale wissenschaftliche Vernetzung werden vorausgesetzt.</div>
</div>
<p>International:</p>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Network Coordinator @CitizensForEU</strong><br />
<em>Deadline: 14.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://citizensforeurope.org/vacancies/" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id978"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id978" class="collapseomatic_content ">The position’s primary responsibility is to back up the core team, made up by several individuals from different countries, acting as a reference point for participating organizations and following up on the different initiatives undertaken by the project as it expands.</p>
<p>The network coordinator will have a strategic role to challenge the core team, develop, and structure its decentralized work procedures, but s/he will also be a crucial element in fostering the creation of common projects and thematic task forces among CfE-registered organizations.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Limited Term Professor or Limited Term Associate Professor; Kobe, Japan</strong><br />
<em>Deadline: 22.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://jrecin.jst.go.jp/seek/SeekJorDetail?fn=0&amp;ln=1&amp;id=D113040525&amp;ln_jor=1" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id9292"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id9292" class="collapseomatic_content ">The Graduate School of Intercultural Studies, Kobe University, has now an opening for a full-time non-tenured instructor who can help enrich the University&#8217;s Programme of Fostering EU Experts. </p>
<p>The content of work is as follows: </p>
<ol>
<li>Teaching Responsibility: Teaching classes of EU Studies (society and culture) that aim to foster EU experts at the undergraduate and graduate levels. </li>
<li>Other duties: Assisting the University&#8217;s activities including the development of overseas liaison of our School.</li>
</ol>
<p></div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Associate Professorships in International Relations; Denmark</strong><br />
<em>Deadline: Unknown</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/associate_professorships_87656.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id2609"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id2609" class="collapseomatic_content ">The Department of Political Science and Public Management invites applications for a number of Associate Professorships in International Relations in Odense as of August 15, 2013 or soon thereafter.</p>
<p>The Department of Political Science and Public Management offers the full study programme within political science and a master in international security and law. For a detailed description of the department’s profile and activities, please see: www.sdu.dk/politics. </div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Associate Professor of Global Studies; Aarhus. Denmark</strong><br />
<em>Deadline: 16.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.academics.de/jobs/associate_professor_87660.html" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id4686"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id4686" class="collapseomatic_content ">The Department of Culture and Society at the Faculty of Arts at Aarhus University invites applications for the position of associate professor of Global Studies. The position is available from 1 August 2013 or as soon as possible thereafter.</p>
<p>The position<br />
We are particularly interested in a candidate with a strong research and teaching profile in global studies and the social and cultural dimensions of globalization. </div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Faculty Positions in Political Science; Lahore, Pakistan</strong><br />
<em>Deadline: 3.06.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.jobs.ac.uk/job/AGL494/faculty-positions-in-political-science/" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id9450"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id9450" class="collapseomatic_content ">The Department of Humanities and Social Sciences at the Lahore University of Management Sciences (LUMS), Lahore, Pakistan, invites applications for tenure track and contract faculty positions in Political Science to begin as early as August 2013. We are seeking candidates with teaching and research interests in Political Theory and /or Public Policy (Government) and/or International Relations. For the Political Theory and Public Policy positions, specialization is open. However, our preferred candidate for the International Relations position should be able to teach critical and historically informed views of contemporary international developments, either at the level of state-to-state relations or in relation to globalization and/or international political economy. Applicants must have a strong commitment to undergraduate teaching and to an active research and publishing agenda.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Assistant Professor/Associate Professor/ Professor in Law/Politics and Public Administration; Hunan, China</strong><br />
<em>Deadline: &#8220;Open until filled&#8221;</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.jobs.ac.uk/job/AGM145/assistant-professor-associate-professor-professor-in-law-politics-and-public-administration/" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id3372"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id3372" class="collapseomatic_content ">The Law School at Hunan University is committed to providing a superb education in both established and emerging fields of law, public administration and politics. The school of Law can be traced back to Shiwu School in 1897 and merged with the school of politics and public administration in 2010. It is known internationally for its combination of high-quality research with a provision of a first-class legal and political education at undergraduate and postgraduate level as well as post-doctoral opportunities. Its teaching in the fields of civil law, criminal law, economic law, jurisprudence, public administration remains dominant and have a good reputation nationwide. The school has many distinctive research centres which have done many significant achievements in the areas of Roman law legal System, human rights, criminal law, financial law, testimony. Based on the authorisation of Ministry of Justice, the school of law established a state-level expert testimony centre in 2007. The school has 90 full-time academic staff members, 20 of them are professors and 40 are associate professors. This offers the students at the school of law the chance to work closely with leading internationally recognised academics through lectures, tutorials and seminars.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Teaching Fellowship in International Politics; London</strong><br />
<em>Deadline: 31.05.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.jobs.ac.uk/job/AGL806/teaching-fellowship-in-international-politics/" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id6743"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id6743" class="collapseomatic_content ">The Department of International Politics is seeking to appoint an academic with research likely to be rated world-leading or internationally-excellent in the forthcoming Research Excellence Framework, to a fixed-term Teaching Fellowship for the 2013/2014 academic year. The successful candidate will have research interests and teaching experience in the broad areas of Security or Foreign Policy with the ability to provide education in other areas. Duties will include preparing and delivering undergraduate and masters modules, leading tutorials and marking. The appointed applicant will need to be in post by 1st September 2013.</div>
</div>
<div class="woo-sc-box normal "><strong>Postdoctoral Research Fellow in Comparative Public Policy; Oxford</strong><br />
<em>Deadline: 3.06.2013</em></p>
<p><a title="Link" href="http://www.jobs.ac.uk/job/AGL927/postdoctoral-research-fellow-in-comparative-public-policy/" target="_blank">Zur Webseite des Angebots</a></p>
<span class="collapseomatic " id="id5011"  title="Mehr Informationen">Mehr Informationen</span><div id="target-id5011" class="collapseomatic_content ">You will have a doctorate in comparative public policy (or a closely related field) and evidence of ability to undertake applied research on comparative public policy that has the potential to have impact on public policy and practice. You will have evidence of developing a track record of internationally excellent publications in highly ranked, peer reviewed academic journals.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Vulnerabilität und Resilienz – die Notwendigkeit einer Beobachterperspektive zweiter Ordnung</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/02/resilienz-ibert/</link>
		<comments>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/05/02/resilienz-ibert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 07:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Vulnerabilität]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Oliver Ibert Es gibt wohl kaum einen zweiten Begriff neben „Resilienz“, der eine ähnlich erfolgreiche Karriere in sehr unterschiedlichen Anwendungsfeldern hinlegen konnte. Wurde Resilienz ursprünglich in der Medizin und der Psychotherapie verwendet, so griffen ihn zunächst die Entwicklungshilfe und Katastrophenvorsorge auf bevor er dann weiter wanderte in die Sozial-, Wirtschafts- und Organisationsentwicklung sowie Sicherheitspolitik. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Oliver Ibert</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3929" style="padding-right: 5px" alt="Das Konzept der Resilienz" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/04/broken_window_klein.png" width="120" height="120" /><div class="woo-sc-box note  rounded full">Teil III unserer Artikelserie zum Konzept der <a title="Konzept der Resilienz in der Sicherheitsforschung" href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/fokus/konzept-der-resilienz/">Resilienz in der Sicherheitsforschung</a></div></p>
<p>Es gibt wohl kaum einen zweiten Begriff neben „Resilienz“, der eine ähnlich erfolgreiche Karriere in sehr unterschiedlichen Anwendungsfeldern hinlegen konnte. Wurde Resilienz ursprünglich in der Medizin und der Psychotherapie verwendet, so griffen ihn zunächst die Entwicklungshilfe und Katastrophenvorsorge auf bevor er dann weiter wanderte in die Sozial-, Wirtschafts- und Organisationsentwicklung sowie Sicherheitspolitik. Was eint diese sehr unterschiedlichen Felder? <span id="more-4325"></span></p>
<p>Erstens sind es sehr dynamische Felder, die durch Wandel dominiert werden. Es herrschen also Bedingungen vor, die Grundfragen jeder Zivilisation dringend werden lassen: Was wird im Angesicht des Wandels bedroht? – also die Frage nach Vulnerabilität! Was ist im Angesicht eines übermächtigen Wandels bewahrenswert? – die Frage nach Resilienz! Beide Aspekte, die Verletzbarkeit und das bewahrende Wertschätzen gehören untrennbar zusammen. Es handelt sich um aufeinander bezogene Leistungen der sozialen Konstruktion, bei denen kollektiv ausgehandelt wird, welche Einheiten aus der unüberschaubar komplexen Realität herausgetrennt und als bewahrenswert hervorgehoben werden, welche bedrohlichen Beziehungen zu anderen Elementen im Sinne des Wortes „wahr“ genommen werden und welche Handlungen ergreifbar erscheinen. </p>
<p>Zweitens sind diese Felder durch eine intensive Verzahnung von einer durch wissenschaftliche Ausbildung professionalisierten Praxis und einer stark anwendungsbezogenen, beratenden Forschung geprägt. Für Akteure, die in dieser Gemengelage agieren, erfüllen die Begriffe Vulnerabilität und Resilienz eine strategisch wichtige Funktion, da sie reflektiertes und wissenschaftlich informiertes Handeln in komplexen Situationen versprechen. Die von Wissenschaft und Praxis gemeinsam vollzogene Konstruktionsleistung reduziert Komplexität, so dass kollektives Handeln hin zu sozio-technischen Lösungen ermöglicht wird. So erfreulich dieses Zusammentreffen von (Sozial-)Wissenschaft und Praxis im Handeln sein mag, es wirft ein Problem auf. Die gemeinsam unternommene Konstruktionsarbeit verschließt den Blick auf die den Konstruktionen zugrundeliegenden Logiken und den damit einhergehenden blinden Flecken und normativen Orientierungen. Diese Blindheit hilft dabei, Handlungssicherheit zu schaffen, aber sie schafft nur eine trügerische Sicherheit, bei der die Folgen des Handelns schnell wieder auf die Handelnden und andere mehr oder weniger Beteiligte unerwartet zurück fallen können.</p>
<p>Paradoxerweise sollte eine anwendungsbezogenen Forschung, möchte sie der Praxis neue Erkenntnisse liefern, einer distanzierten, stärker der Grundlagenforschung entlehnten Perspektive. Am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner haben wir uns dafür entschieden, als Sozialwissenschaftler eine Beobachterperspektive zweiter Ordnung einzunehmen, um genau diesen Mehrwert für die Praxis zu generieren (Christmann und Ibert 2012): also nicht Mitmachen bei der sozialen Konstruktion von Vulnerabilität und Resilienz, sondern die Akteure beim Konstruieren beobachten und das Beobachtete an die Praxis zurückspiegeln! Diese Perspektive schärft den analytischen Blick dafür, welche Teile der Realität unberücksichtigt bleiben, wenn bewahrenswerte Einheiten abgegrenzt werden, welche Beziehungen unterbelichtet bleiben, wenn Bedrohungen analysiert werden, welche Handlungsmöglichkeiten genau deshalb systematisch unberücksichtigt bleiben und welche un-intendierten Nebenfolgen die nahe liegenden Handlungsmöglichkeiten nach sich ziehen. </p>
<p>Eine so verstandene Sozialwissenschaft entlarvt die Konstruktion von Resilienz als eine Quadratur des Kreises. Zugleich entlastet sie die Praxis vor überhöhten und unrealistischen Erwartungen und schafft erweiterte Handlungsalternativen, indem sie Zweifel streut.   </p>
<div class="woo-sc-box info  rounded full">Logo: CC BY-NC-SA 2.0 by <a title="flickr" href="http://www.flickr.com/photos/didmyself/4693621553/" target="_blank">Daniel Kulinski</a></div>
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		<title>Resilienz – ja, bitte! Nur wie?</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/04/29/resilienz-kaufmann/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Stefan Kaufmann Wie das Nachhaltigkeitskonzept ist Resilienz alternativen Politikentwürfen entsprungen und schließlich in den politischen Mainstream und herrschende Politiken eingegangen. Wie für Nachhaltigkeit gilt für Resilienz: umstritten ist weniger das ob, denn die Frage der programmatischen Füllung. Als alternative Strategie wurde Resilienz in einer Studie für das Pentagon als Antwort auf geopolitische Abhängigkeiten ins [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Stefan Kaufmann</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3929" style="padding-right: 5px" alt="Das Konzept der Resilienz" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/04/broken_window_klein.png" width="120" height="120" /><div class="woo-sc-box note  rounded full">Teil II unserer Artikelserie zum Konzept der <a title="Konzept der Resilienz in der Sicherheitsforschung" href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/fokus/konzept-der-resilienz/">Resilienz in der Sicherheitsforschung</a></div></p>
<p>Wie das Nachhaltigkeitskonzept ist Resilienz alternativen Politikentwürfen entsprungen und schließlich in den politischen Mainstream und herrschende Politiken eingegangen. Wie für Nachhaltigkeit gilt für Resilienz: umstritten ist weniger das ob, denn die Frage der programmatischen Füllung.<span id="more-4313"></span></p>
<p>Als alternative Strategie wurde Resilienz in einer Studie für das Pentagon als Antwort auf geopolitische Abhängigkeiten ins Spiel gebracht, die sich in der Ölkrise der 1970er Jahre manifestierten.  Die Autoren, Armory und Hunter Lovins, zeigten, dass die enorme Störanfälligkeit der Energieinfrastruktur – durch Unfälle oder Anschläge – Effekt der dominanten Energie- und Infrastrukturpolitik sei. Ihre Analyse steht exemplarisch für ein Denken, das die prinzipiellen Grenzen der Sicherheit und Verlässlichkeit großtechnischer Systeme ins Zentrum stellt, das Monopolstrukturen, ob im Bereich Energie oder Informationstechnologie, als Sicherheitsrisiko ansieht; ein Denken, das zur prinzipiellen planerischen Vorsicht mahnt, das dazu anhält, Ungewissheit und Nicht-Kalkulierbares immer schon in Rechnung zu stellen.  Entsprechend verbindet sich mit Resilienz die Programmatik der Suche nach alternativen Pfaden, nach kleinen, dezentralen, diversifizierten Lösungen, und nach Politiken, die sich jenseits dominanter ökonomischer Logik bewegen.</p>
<p>Überlegungen zu grundsätzlichen Alternativen scheinen in den gegenwärtigen Konjunkturen der Resilienzdebatte jedoch zunehmend von anderen Praktiken überlagert. Die Planungs- und Kontrollskepsis angesichts prinzipieller Ungewissheiten in komplexen Systemen wird durch avancierte Risikoanalysen und -modellierungen wie durch IT-gestützte Krisensimulationen und -lösungsangebote verdrängt. Ob in Stromnetzen, im Luftverkehr oder in Computernetzen: wo als alternative Vorbeugung gegen unliebsame Überraschungen Entkopplung und Entflechtung vorgeschlagen wurde, werden etablierte technische und ökonomische Pfade beibehalten; nicht auf eine Reduktion von Komplexität, sondern auf komplexere Kontrolle wird gesetzt. Ähnlich auch verkürzt das ingenieurstechnische „Security by design“ die Strukturfragen auf das Problem der „Härtung“ von Systemen durch avancierte Anlagendesigns, Materialien und Überwachungstechnologien. Wo die alternativ gespeiste Resilienzdiskussion Widersprüche zwischen Sicherheit und ökonomischer Effizienz im Infrastrukturbetrieb betonte, werden nun an betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten orientierte Leitlinien zur <em>business continuity</em> ausgegeben. Insofern scheinen auch Appelle, die Bevölkerung müsse sich mit neuen Risiken auseinandersetzen, in unterschiedliche Richtungen zu laufen. Resilienz wird bei Lovins und Lovins an eine ausdifferenzierte gesellschaftliche Diskussion und Partizipation an Entscheidungen über Technologiepolitik gebunden. Angesichts anhaltender Privatisierungsbestrebungen lässt sich der Appell an die Krisenresistenz der Bevölkerung hingegen im Kontext einer Umverteilungsstrategie von Schutzaufgaben lesen, die weder Staat noch Unternehmen zukünftig leisten wollen. </p>
<p>Pointiert könnte man sagen, dass Resilienz zum einen für eine sicherheitspolitisch begründete Kehrtwende gesellschaftlicher Entwicklungspfade motivieren soll, zum anderen für die Fortschreibung von klassischem Planungs- und Kontrolldenken, für die Ausweitung der Privatisierung von Gemeinschaftsaufgaben sowie für die Intensivierung von Überwachung und Kontrolle.</p>
<div class="woo-sc-box info  rounded full">Logo: CC BY-NC-SA 2.0 by <a title="flickr" href="http://www.flickr.com/photos/didmyself/4693621553/" target="_blank">Daniel Kulinski</a></div>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/cdcd5230eee44988b881e495a46e0855" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das Resilienz-Paradox: Zwischen Ohnmacht und Allmacht</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/04/24/das-resilienz-paradox-zwischen-ohnmacht-und-allmacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 19:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ohnmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsparadox]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Myriam Dunn Cavelty Die Resilienz nimmt eine paradoxe Stellung im politischen Diskurs ein. Sie bezeichnet die Fähigkeit eines Systems größere Störungen so zu bewältigen, dass es nicht zusammenbricht. Resilienz verkörpert also Hoffnung auf eine (neue) Art von „nachgelagerter“ Sicherheit in einem internationalen Umfeld, das als zunehmend komplex und daher unbegreiflich, unkontrollierbar, und störungsanfällig verstanden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Myriam Dunn Cavelty</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3929" style="padding-right: 5px" alt="Das Konzept der Resilienz" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/04/broken_window_klein.png" width="120" height="120" /><div class="woo-sc-box note  rounded full">Teil I unserer Artikelserie zum Konzept der <a title="Konzept der Resilienz in der Sicherheitsforschung" href="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/fokus/konzept-der-resilienz/">Resilienz in der Sicherheitsforschung</a></div></p>
<p>Die Resilienz nimmt eine paradoxe Stellung im politischen Diskurs ein. Sie bezeichnet die Fähigkeit eines Systems größere Störungen so zu bewältigen, dass es nicht zusammenbricht. Resilienz verkörpert also Hoffnung auf eine (neue) Art von „nachgelagerter“ Sicherheit in einem internationalen Umfeld, das als zunehmend komplex und daher unbegreiflich, unkontrollierbar, und störungsanfällig verstanden wird. Das Resilienz-Paradox besteht in einem die staatliche Macht untergrabenden Eingeständnis von Schwäche auf der einen (Ohnmacht) – und der damit einhergehenden Überkompensation auf der anderen Seite (Allmacht). <span id="more-4254"></span></p>
<p>Zum einen kann die Resilienz als Ausdruck einer nicht länger nur impliziten Ohnmacht des traditionellen Sicherheitsapparates gedeutet werden. Sich der Resilienz zu verschreiben heißt, sich dazu zu bekennen, dass Gefahren nicht mehr durch traditionelle Methoden abgewehrt und Risiken nicht mehr ausreichend analysiert und reduziert werden können. Einen Zustand von nationaler Sicherheit gibt es im Resilienz-Zeitalter nicht mehr – die Unsicherheit ist die Norm, die Störung als mögliche Katastrophe wird ständig antizipiert. Die Verantwortung für die Bewältigung dieser Katastrophe, deren Eintritt als sicher angenommen wird, obwohl der Zeitpunkt des Eintritts sich unserem Wissen entzieht, wird, zu einem Teil zumindest, auf verschiedene Subsysteme (z.B. die Bevölkerung oder auch die Privatwirtschaft) abgewälzt. Ganz besonders offensichtlich ist das bereits seit längerem im Bereich von kritischen Infrastrukturen (und deren Schutz), von wo aus der Wunsch nach Resilienz in vielen Ländern zunehmend auch auf ökonomische, politische oder soziale Systeme überschwappt.</p>
<p>Zum anderen dominiert als logische Konsequenz dieser Ohnmacht eine spezifische Deutung der Resilienz, die im Vergleich zu der reichhaltigen Forschungstradition in verschiedenen Disziplinen eindimensional und verkürzt ist. Wenn Resilienz mit nationaler Sicherheit verknüpft wird, dann ist sie quasi immer (nur) ein Mittel zur Wiederherstellung eines prädefinierten Zustands, der sich durch (wiedergefundene) Stabilität und Normalität auszeichnet. Dabei steht diese Lesart der Resilienz im Gegensatz zu chaotischen, und unkontrollierbaren Systemveränderungen, die komplexe Systeme auszeichnet. Auch hierbei war der Diskurs zum Schutz von kritischen Infrastrukturen maßgeblich: Ausgehend von technischen Systemen, die einen spezifischen (und nicht variablen) Zweck zu erfüllen haben, wird die kuriose Idee von „kontrollierter Emergenz“ unreflexiert auf zahlreiche und sehr unterschiedliche Sicherheitsthemen übertragen.</p>
<p>In dieser Situation wird der Resilienz gegenwärtig der Status eines Allerheilsmittels zugesprochen, das nicht nur eine andere und neue Art von Sicherheitsgefühl zulässt, sondern auch den komplexen Raum der Unsicherheit mit der Illusion einer neuen Art der Kontrolle über komplexe Systeme zu füllen vermag. Was sicherheitspolitische Akteure sich in letzter Instanz wünschen, ist eine Gesellschaft, die schnell und ohne Probleme zu machen zum „business-as-usual“ zurückkehrt; egal, was passiert. Das Problem dabei ist, dass sich die Resilienz als latente Eigenschaft von komplexen Systemen unter diesen Umständen nie wird entfalten können, denn kontrollierte Stabilitätswiedererreichung und Resilienz, der ein chaotischer, vielleicht sogar anarchischer Zustand vorausgehen könnte, sind diametral entgegengesetzte Konzepte. Ein eher unangenehmes Erwachen aus dem gegenwärtigen Resilienztraum ist daher vorprogrammiert – außer, Regierungen akzeptieren, dass Resilienz sich vielleicht fördern lässt (falls das demokratisch erwünscht wird), jedoch nicht „von oben“ forciert werden kann.</p>
<div class="woo-sc-box info  rounded full">Logo: CC BY-NC-SA 2.0 by <a title="flickr" href="http://www.flickr.com/photos/didmyself/4693621553/" target="_blank">Daniel Kulinski</a></div>
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		<title>Traue keinem Studenten</title>
		<link>http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/04/24/uni-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 11:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vollversammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Martin Schmetz und Philipp Offermann Für die moderne Universität ist der Studierende an sich vieles: Zentrale Daseinsbegründung, Kostenfaktor, Potenzial, billige Arbeitskraft und seit einigen Jahren in offizieller Sprache auch Kunde. Nun kommt scheinbar eine weitere Facette des Studierenden dazu: das Sicherheitsrisiko. Versicherheitlichung findet heute in vielen Lebensbereichen statt. Dem Terrorismus wird der Krieg erklärt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Martin Schmetz und Philipp Offermann</em></p>
<p>Für die moderne Universität ist der Studierende an sich vieles: Zentrale Daseinsbegründung, Kostenfaktor, Potenzial, billige Arbeitskraft und seit einigen Jahren in offizieller Sprache auch Kunde. Nun kommt scheinbar eine weitere Facette des Studierenden dazu: das Sicherheitsrisiko.<span id="more-4226"></span></p>
<p>Versicherheitlichung findet heute in vielen Lebensbereichen statt. Dem Terrorismus wird der Krieg erklärt, ebenso den Drogen oder der Armut. Diese martialische Sprache geht einher mit institutionellen Auswirkungen &#8211; wer etwas als ein bedrohliches Problem definiert, reagiert anders als jemand, der es nur als von der normalen Politik zu lösendes Problem betrachtet. Nun haben Studierende es auch in diesen illustren Kreis geschafft &#8211; nur nicht aus Sicht des Staates, sondern aus Sicht der Universität und ihrer Abläufe.</p>
<p>Dass sich Studierende für ihre Anliegen einsetzen und demonstrieren, ist wirklich keine neue Entwicklung, ebenso wenig, dass diese Demonstrationen nicht immer friedlich verlaufen. Im Vergleich etwa zu den 1970er Jahren dürfte der Durchschnittstudent von heute eher weniger bereit sein, seine politischen Forderungen auf illegale Art und Weise zu artikulieren. In Frankfurt ist es nun trotzdem so gekommen: Im Rahmen der am 22.4. durchgeführten Räumung des Instituts für Vergleichende Irrelevanz, einem soziokulturellem Zentrum in einem besetzten Gebäude der Universität Frankfurt (nun in privatem Besitz), gab es erhebliche Proteste. Diese verliefen erst friedlich, entluden sich aber später auch in einigen <a title="FR | Schäden nach Krawallen" href="http://www.fr-online.de/frankfurt/soli-demo-gegen-ivi-raeumung-zehntausende-euro-schaden-nach-krawallen,1472798,22571202.html" target="_blank">eingeworfenen Scheiben</a>.</p>
<p>Heute nun lädt der AStA der Goethe-Universität zur studentischen Vollversammlung auf den Campus Westend &#8211; eigentlich kein ungewöhnlicher Vorgang, im Gegenteil. Doch die Universität reagiert extrem nervös: Alle Mensen, Cafes, ein Beratungszentrum für Studierende &#8211; alles <a title="Heute geschlossen" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151622698985086&amp;l=b5a59ca94c" target="_blank">bleibt geschlossen</a>, aus Angst, dass Studenten dort randalieren könnten. Für die Universität sind ihre Studierenden scheinbar ein Sicherheitsrisiko geworden.</p>
<div id="attachment_4227" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-4227   " style="margin: 0px 5px 3px 0px" alt="Studenten verteilen Flugblätter - Keine Auswirkungen" src="http://www.sicherheitspolitik-blog.de/files/2013/04/junta_flugblätter.jpg" width="240" height="337" /><p class="wp-caption-text">Klassische Ereigniskarte aus dem Brettspiel &#8220;Junta&#8221;. Keine Auswirkungen ist allerdings nicht immer richtig</p></div>
<p>Und es ist nicht das erste Beispiel &#8211; auf dem neuen Campus der Universität Frankfurt sind viele Räume nur noch <a href="http://www.fr-online.de/campus/semesterbeginn-goethe-uni-studenten-muessen-draussen-bleiben,4491992,22369492.html" target="_blank">für Besitzer entsprechender Chipkarten zugängig</a>. Diese Chipkarte liegt für die meisten in Form ihres Studienausweises vor, auf dem dort enthaltenen NFC-Chip sind die Zugangsberechtigungen enthalten. Ergänzt wird das ganze durch Videoüberwachung an den Eingängen der Gebäude. Mit diesem neuen Sicherheitskonzept (zudem auch ein Zaun um den gesamten Campus nebst entsprechendem Sicherheitsdienst gehört) möchte man Diebstahl, Sachbeschädigung und die allseits gefürchteten Sticker verhindern. Außerdem soll die Trennung zwischen Lehre und Verwaltung deutlicher werden: Verwaltungsbüros sind für Studierende nun <a title="HR" href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_48113929" target="_blank">nicht mehr ohne weiteres offen</a>. Diese prinzipielle Offenheit an der Universität wird so im Namen der Sicherheit eingeschränkt.</p>
<p>Das ist einigermaßen befremdlich, denn diese von gegenseitigem Misstrauen geprägte Politik ist kaum geeignet, um zwischen Vertretern der Studierendenschaft und der Universitätsleitung Lösungen auszuarbeiten. Dabei betonen beide Seiten, dass Ihnen eigentlich am Dialog gelegen ist. Trotzdem resultiert das ganze dann darin, dass sich der Protest auf Studierendenseite auch in Sachbeschädigung äußert und die Universitätsleitung Mannschaftswagen mit Polizisten auffahren lässt und so eine Vollversammlung unter Generalverdacht stellt. Es scheint, als habe sich die Logik der Bedrohung verselbstständigt &#8211; selbst wenn der Wille zur Verständigung eigentlich gegeben ist, dominiert letztlich doch der Bedrohungsreflex.</p>
<div id="vgwpixel"><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/0b0a7ffb381545a3b76a836d6d246e3c" width="1" height="1" alt=""></div>]]></content:encoded>
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