Latest Posts Under: Konferenz

MSCvom Sicherheitspolitik-Blog-Team

Alle Jahre wieder findet in München die Münchner Sicherheitskonferenz statt. Und wie auch schon letztes Jahr werden wir wieder darüber berichten. Lisa Katharina Bogerts von der Gruppe „MSK Verändern“ ist für uns vor Ort, das Team vom SiPo-Blog selbst ist es leider nicht. Aber das soll uns nicht vom Kommentieren abhalten. Die Berichterstattung wird wieder auf diesem Blog erfolgen, sowohl mit späteren Kommentaren als auch mit Liveblogs.

Von Daniel Kaiser

Die aktuellen Geschehnisse um den Gezi-Park in Istanbul, Proteste gegen die soziale Exklusion in Brasilien und prügelnde Polizisten in Frankfurt und anderswo scheinen uns einen weiteren „Sommer der Wut“ zu bescheren. Doch wen treibt es da eigentlich warum auf die Straße? Welchen Dynamiken sind solche Proteste unterworfen? Wie können Bewegungen erfolgreich sein? Vor dem Hintergrund dieser und weiterer Fragen ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zur Erfassung und Erklärung sozialer Phänomene kollektiven Widerstands und Protests wichtiger denn je.

sikuHeute findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wissenschaft und Politik die dritte Jahreskonferenz des Forschungsprojektes ‚Sicherheitskultur im Wandel‚ statt, das, wie auch das Sipoblog, an der Professur für Internationale Organisation von Christopher Daase an der Universität Frankfurt angesiedelt ist. Diskutiert werden auf der Tagung Optionen und Strategien, mit konkurrierenden sicherheitspolitischen Anforderungen umzugehen und unter Bedingungen der Ungewissheit politische Entscheidungen zu treffen. In vier Panels werden Aspekte des sicherheitskulturellen Wandels kurz und prägnant präsentiert, von Experten aus Politik, Wissenschaft und Medien kommentiert und anschließend im Plenum diskutiert. Das Programm findet sich hier. Unter dem Hashtag #siku13 wird getwittert, Aufnahmen wird es leider keine geben.

von Andrea Jonjic

 

Diese Woche findet in Berlin die re:publica 2013 statt, eine internationale Konferenz auf der ein weit gefasstes Spektrum von politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen thematisiert wird. Besonders erfreulich ist die Entwicklung hin zu einer Reihe von Vorträgen, Workshops und Diskussionen zu Open Science – der Öffnung von Wissenschaft für Gesellschaft und Medien, der Wissenschaftskommunikation und nicht zuletzt Themen wie Open Access. So fand gestern u.a. die Podiumsdikussion IN, SIDE, OUT of SCIENCE statt, bei der sich Solveig Wehking von der Fraunhofer-Gesellschaft, Wissenschaftsjournalist Lars Fischer und Klimatologe Anders Levermann moderiert von Ruth Schöllhammer mit Kommunikation, Finanzierung und Ort von Wissenschaft auseinandersetzten. Ihr Fazit: Experimente wagen!

von Martin Schmetz

Sich kritisch mit der Polizei, ihren Aktivitäten und ihrem Selbstbild auseinanderzusetzen scheint dieser Tage en vogue zu sein. Die Fälle NSU, Staatstrojaner, Polizeigewalt in Bayern, die Hausdurchsuchung bei Journalisten in Frankfurt und andere Fälle geben mehr als genug Anlass dazu. Dies auch auf wissenschaftlich reflektierte Weise zu tun und sich über den aktuellen Stand dieser Forschung auszutauschen war Sinn der Tagung „Kritische Polizeiforschung in Deutschland – Stand und Perspektiven“ [Ankündigung], die am 8. und 9. Februar in Frankfurt an der Goethe-Universität statt fand.

Live von der Münchner Sicherheitskonferenz bloggen hier Christopher Daase, Tobias Bunde, Thomas Mohr und Ingo Henneberg und von der Friedenskonferenz Hans Georg Klee und das SiPoBlog–Team. Weitere Informationen gibt es hier. Die Kommentarfunktion ist natürlich zusätzlich geöffnet für alle.

Live von der Münchner Sicherheitskonferenz bloggen hier Christopher Daase, Tobias Bunde, Thomas Mohr und Ingo Henneberg und von der Friedenskonferenz Hans Georg Klee und euer SiPo-Team. Weitere Informationen gibt es hier. Die Kommentarfunktion ist natürlich weiterhin offen.

Live von der Münchner Sicherheitskonferenz bloggen hier Christopher Daase, Tobias Bunde, Thomas Mohr und Ingo Henneberg und von der Friedenskonferenz Hans Georg Klee und euer SiPo-Team. Weitere Informationen gibt es hier. Die Kommentarfunktion ist natürlich weiterhin offen.

von Daniel Kaiser

In den letzten Jahren ist die Weltöffentlichkeit Zeuge vieler sozialer Proteste und auch einiger neuen Protestformen geworden: Sei es die revoltierende Jugend im sogenannten Arabischen Frühling, die Indignados in Spanien, die 99% der Occupy-Bewegung oder lokale Proteste gegen Staudammprojekte im Amazonas und Stadtentwicklungspolitik in Berlin und Hamburg –  überall versammeln und organisieren sich in zunehmendem Maße Menschen, um gemeinsam zu protestieren und Widerstand zu leisten. Der gemeinsame Nenner all dieser spezifisch doch recht unterschiedlichen Bewegungen ist, dass sie durch die neuen Kommunikationstechnologien ganz neue Formen des kollektiven Protests hervorgebracht haben.

von Julian Junk

Spätestens seit einem vielbeachteten Artikel von Außenministerin Clinton in Foreign Policy (November 2011) mit dem Titel „America’s Pacific Century“ rauscht und raunt es im sicherheitspolitischen Blätterwald. Ist Europa nun endgültig der Aufmerksamkeit der USA entzogen? Wird die NATO nur noch zu einem strategisch hohlen Relikt transatlantischer Zuneigungsbekundung und spielt die sicherheitspolitische Musik nun neuerdings im Pazifik? Nein, denn, wie dieser Beitrag argumentiert, handelt es sich bei der aktuellen Politik der Obama-Administration weder um ein Nullsummenspiel noch um einen Bruch mit historischen Kontinuitäten.

Die Schutzverantwortung oder „Responsibility to protect“ (oder ganz kurz: R2P) ist mittlerweile nicht mehr nur ein akademisches Modethema.Aus dem Blick geriet bislang trotzdem, dass es innerhalb der UN, innerhalb einiger Regionalorganisationen und innerhalb einiger nationaler Parlamente und Regierungen, eine rege Debatte darüber gibt, wie man die R2P „operationalisieren“ oder „mainstreamen“, d.h. wie sie in alle Bereiche der internationalen Politik und Verwaltung in konkrete Handlungsanweisungen überführt werden kann. Dieser Blogbeitrag berichtet von einer Konferenz an der Universität Konstanz zu diesem Thema.

filmAm Rande der Tagung „Der verunsicherte Staat“ hatten wir die Möglichkeit, mit Myriam Dunn Cavelty zu sprechen, einer führenden Expertin der Internationalen Beziehungen zum Thema der cyber security.

Zuerst baten wir um eine Einschätzung zum sehr ambivalenten Begriff des cyber war: Hat es einen solchen Krieg überhaupt schon mal gegeben, oder ist das nicht eher etwas, was in Zukunft eintreten könnte?

von Stefan Engert

Am letzten Freitag ist die zweite Jahreskonferenz des Forschungsprojekts „Sicherheitskultur im Wandel“ erfolgreich zu Ende gegangen. Diesmal standen die Folgen des Wandels von Sicherheitskultur im Mittelpunkt, also die Frage, welche Auswirkungen die gestiegenen und immer weiter diversifizierten Ansprüche der Staatsbürger nach „mehr Sicherheit“ auf den Staat, also die Regierung und die Administration, in Zeiten der Globalisierung haben. Ist der Staat mit der Aufgabe, alle vor jedem erdenklichen Risiko zu schützen, überfordert? Ist das überhaupt seine Aufgabe bzw. geht sie wirklich so weit? Wie könnte eine effektive, aber immer noch legitime und transparente Neugestaltung der Sicherheitspolitik aussehen?

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