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This is the 23. article in our series Trouble on the­ Far-Right. For more information on the series, please click here.
Logo: Strike a Light by Rob Howard under CC BY-NC-ND 2.0

by Caterina Froio

According to several observers new waves of refugees’ arrivals could increase the popularity of far right organizations.1 In these interpretations electoral and political support should be promoted by societal resonance of ethnocentric discourses. Recent data from the Eurobarometer illustrates that in EU-member states migration from non-EU countries is now considered to be the most important concern that the Union is facing. This is a sudden shift with respect to the results of the 2013 Eurobarometer where – in the middle of the euro crisis – EU citizens seemed to be more concerned about the economy and unemployment. I propose to place the magnifying glass on the arguments developed by these organizations by focusing on the least researched members of the far right family: nonparty organizations. After introducing CasaPound Italia (CPI) it will be discussed what fuels its anti-migrant’s discourse by highlighting continuities and changes with respect to classic nativist far right rhetoric. Digging into the arguments is crucial to getting a better assessment of their potential appeal especially in a favorable context.

von Philipp Holtmann

Tertium datur, heißt hier „es gibt einen dritten Weg.“ Damit meinen die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und der östereichische Schriftsteller Robert Menasse in ihrem kürzlich in Le Monde diplomatique erschienenen Artikel den Weg Europas aus der Flüchtlingskrise. Der vorgeschlagene Ansatz könnte heftige Debatten auslösen, wenn weder Repression noch laissez-faire mehr funktionieren, Wohlstand und Sattheit endgültig der Panik weichen. Und warum sollten wir den Rechtspopulisten die Initiative bei der Entwicklung neuer gesellschaftlicher Konzepte überlassen?? In ihrem Artikel fordern Guérot und Menasse: Nicht Grenzen zu, nicht Grenzen auf, sondern Grenzen weg und her mit den Menschen! Flüchtlinge sollen im Sinne Immanuel Kants als Weltgäste willkommen geheißen werden, und sie sollen bei uns, in den Gastländern ihre eigenen Städte nachbauen. Soziologisch gesehen führten viele sich frei entwickelnde Parallelgesellschaften zu einem produktiveren Miteinander als Stigmatisierung, Integrationskurse und nach drei Jahren mögliche Abschiebung, so die Autoren.

Das zweite E-Book des Sicherheitspolitik-Blogs ist nun erhältlich. Es basiert auf dem Blogfokus „Wie unsere Zukunft entsteht: Kritische Perspektiven zu Flucht und Migration nach Europa“ und wurde von Lisa Bogerts und Martin Schmetz herausgeben. Wie immer kann man es für Geld als Druckversion kaufen oder kostenlos als PDF herunterladen.

Cover des BuchsWährend ‚asylkritische‘ Hetze und rassistisch motivierte Gewalt in Deutschland und Europa zunehmen, treffen täglich neue Flüchtende und MigrantInnen ein, um ein besseres Leben zu suchen. In der öffentlichen Debatte über den Umgang mit dieser Situation treten zahlreiche Blindflecken und Verzerrungen auf. Dieses Buch baut auf einer im Herbst 2015 veröffentlichten Blogreihe des Sicherheitspolitik-Blogs auf, in der einige dieser Blindflecken in kurzen und gut verständlichen Beiträgen beleuchtet werden. Dabei werden Aspekte wie etwa die postkoloniale Verantwortung Europas zur Aufnahme von Geflüchteten und MigrantInnen, ihre Selbstorganisation und Proteste sowie die Frage nach den Rassismen des ‚Helfer-Wirs‘ und fremdenfeindlichen Attacken als Akten von Terrorismus diskutiert. Download: [PDF] [Kaufen]

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